Polnische Burgen
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Schloss in Puck

 (Puck • Putzig) 

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Beschreibung


Übersetzt:

sLokalizacja zamku na mapie Polskichon im frühen Mittelalter existierte an der Mündung des Flusses P³utnica in die Ostsee eine entwickelte Hafensiedlung von internationaler Bedeutung.
Die Prinzen von Gdañsk (Danzig) haben gegen 12. Jh. in der Nähe dieser Siedlung ein Kastell gegründet. Die archäologischen Erforschungen haben aber ergeben, dass es sich nicht am Ort der späteren Burg befand.
Nach der Eroberung Pommerns von den Rittern des Deutschen Ordens haben sie hier gegen 1310 ein Amt gegründet. Es ist nicht ganz sicher, wo der Beamte seinen Sitz hatte, weil die Burg später gabaut wurde. 1348 hat Puck die Stadtrechte bekommen. Es bafand sich damals nicht mehr an der Mündung des Flusses P³utnica, sondern ein wenig in Richtung Süden, im höheren Terrain, wo sie nicht so stark dem Erheben des Meerstandes ausgesetzt war.
Es gibt keine präzise Informationen, wann die Burg entstanden 
Zamek w Pucku
von ZeroJeden, X 2002
ist, aufgrund geschichtlicher Informationen kann man aber den zeitlichen Rahmen der Bauarbeit bestimmen. In den Schriften von dem dritten Viertel des 14. Jh. sieht man, dass vor 1389 in der Ziegelei in Puck eine große Menge des Baumaterialls gesammelt wurde. Eine ähnliche Menge gab es bis 1407 trotz intensiver Arbeit. Das bedeutet, dass man in Puck seit der letzten Dekade des 14. Jh. viel gearbeitet hat. Wahrscheinlich hat man damals die Burg, die Stadtmauern und die Pfarrkirche gebaut. Die Burg wurde sicherlich noch am Anfang des 15. Jh. im Bau, weil man während archäologischer Erforschungen in ihrer Bauschicht Münzen gefunden hat, die in den Jahren 1400 ? 1420 benutzt wurden.
Der Sitz des Beamten bestand wahrscheinlich aus zwei gemauerten Bauwerke. Das später genannte ?Alte Haus? stand an der westlichen Böschung und hatte das Ausmaß 22,5 auf 10,5 Meter und vier Stockwerke ? den Keller, zwei Wohnetagen und die Dachkammer. An der östlichen Wand ragte ein Risalit heraus, in dem sich das Treppenhaus befand. Die Dachkammer konnte auch zur 
Zamek w Pucku
fot. ZeroJeden, VI 2011
Verteidigung diennen, was aber in der Rekonstuktion von J. P. Gajewski nicht berücksichtigt wurde. Das Fundament und das Erdgeschoss war aus Stein, oben wurde schon mit Ziegeln gebaut.
Das zweite Bauwerk war der paarmals in Urkunden erwähnte Turm, dass sowohl zum Wohnen als auch zur Verteidigung diente. Er befand sich in der nordöstlichen Ecke des Burggebiets. Es ist möglich, dass der Turm früher als das Haus gebaut wurde. Es ist auch wahrscheinlich, dass er am Ort des früheren Kastells entstanden ist. Man weiß nicht, ob die Burg am Anfang mit Mauern umgebaut war. Es ist aber sicher, dass von dem früher erwähnten Haus eine Mauer in Richtung Süden kam, die sich später mit den Stadtmauern verband. Außer dieser zwei Gebäude bestand der Burgkomplex aus den Wirtschaftsgebäuden im Hof, dem Vorwerk, der Mühle, dem Sägewerk und der Ziegelei, die sich westlich von dem Haus befanden.
In der Zeit des dreizehnjährigen Krieges wurde die Burg schnell von den Truppen des Preußischen Bundes erobert, sie wurde aber dabei beschädigt.
Ein halbes Jahr später, im Juni 1454, hat Kazimierz Jagielloñczyk dem Bürgermeister von Gdañsk Puck als Pfand gelassen und 1456 wurde Puck der Stadt Gdañsk übergeben. Gegen die Hälfte des Jahres 1456 wurde die Burg von dem aus seiner Heimat herausgetriebenen schwedischen König Karl Knudson Bonde 
Zamek w Pucku
Widok z lotu ptaka od po³udniowego-zachodu, fot. ZeroJeden, V 2013
gekauft.
Er wohnte im Burgturm, wahrscheinlich wegen großer Beschädigung des Hauses.
1460 wurde Puck von den Rittern des Deutschen Ordens erobert, die aber 1462 nach einer halbjährigen Belagerung und einer Lieferungsblokade kapitulierten. Nach dem zweiten Frieden in Toruñ (Thorn) hat Kazimierz Jagielloñczyk ein Landratsamt in Puck gegründet, das bis 1491 existierte. Später wurde die Burg den Bewohnern von Gdañsk verpfändet. Im Jahre 1517, als Zygmunt Stary (Zygmunt der Alte) regierte, hat man in Puck eine königliche Kaperabteilung gegründet, eine Abteilung der Seewächter, die u.a. den Transport der Waffe nach Rußland bekämpfen sollte. 1520 wurden die Burg und die Stadt von einem Söldnerheer geplündert, das auf dem Weg nach Brandenburg war. Der nächste polnische König, Zygmunt August, wollte Puck ausbauen, weil Gdañsk einen zu großen Einfluss in der Seewirtschaft hatte. Die Pläne des Königs wurden aber durch die Angriffe der schwedischen Truppen gehemmt, die die polnische Küste abschwächen sollten. Vom 1565 stammt ein Dokument, dank dem 
Zamek w Pucku
Widok z lotu ptaka od po³udniowego-zachodu, fot. ZeroJeden, V 2013
wir wissen, dass der damalige Landrat Jan Kostka einen hölzernen Hof mit gemauertem Turm bewohnte, was davon zeugen würde, dass das ?Alte Haus? seit der Hälfte des 15. Jh. nicht wiederaufgebaut wurde. Es wird auch erwähnt, dass die Befestigung bedeutend beschädigt wurde.
1568 begann man die Burg auszubauen und zu befestigen. Wahrscheinlich hat man damals ein Tor in der südwestlichen Ecke und einen kleinen Turm zwischen dem ?Alten Haus? und dem Torgebäude aufgebaut. Weitere Bauarbeiten fanden nach dem Jahre 1618 statt. Jan Wejher hat damals an der südwestlichen Strecke der Burgmauer ein Arsenal und einen Speicher im höheren Stockwerk errichtet. Während des ersten Krieges zwischen Polen und Schweden waren die Stadt und die Burg von den Schweden besetzt und wurden dann von den polnischen Truppen belagert. Diese Kämpfe in den Jahren 1626 - 1627 verursachten, dass der älteste Teil der Burg ? der Turm zerstört wurde. Von diesem Zeitalter kommt ein Stadtplan, den ein Befestigungsoffizier Friedrich Getkant gemacht hat. Auf diesem Plan sieht man genau 
Zamek w Pucku
Projekt rozbudowy fortyfikacji miasta z oko³o 1640 roku wed³ug J.Wieczorkiewicza [Quelle]
die Burgbebauung. Ein volles Bild der Burg bekommt man, wenn man den Plan von Getkant mit einem Dokument vom Jahre 1628 konfrontiert. Nach diesem Dokument war die Burg von der Stadt durch eine Mauer aus Holz und Ziegeln abgegrenzt. Auf der Seeseite gab es einen Damm mit Gefechtsstationen für Artillerie, der zur Verteidigung des Hafens diente. Diesem Damm entlang, auf dem Hof, stand ein neues Haus.
Noch in den 20 ? er Jahren des 17. Jh. plante man, die Burg und die Stadt mit Bastionen zu befestigen. Diese Idee wurde auch im Jahre 1632 im Wahlparlament besprochen. W³adys³aw IV Waza verpflichtete sich damals, die ganze Region zu befestigen.
Die finanziellen Schwierigkeiten verhinderten volle Realisierung dieser Pläne (von Getkant durchführt) und die leeren neuen Seefestungen konnten während des schwedischen Angriffs 1655 keinen Widerstand leisten. Puck selbst wurde aber mit Waffen gut versorgt und hat mehrere schwedische Belagerungen überwunden. Dank dieser festen Abwehr hat man die Bedeutung von Puck erkannt ? die Burg war noch lange danach in voller Kampfbereitschaft gehalten. 1703 war aber die Besatzung zu schwach, um die Festung im nächsten Krieg gegen Schweden zu verteidigen. Die schwedischen Truppen haben Puck leicht erobert.
Nach der Zurückziehung der Angreifer verlor die Burg an ihrer Bedeutung. Noch im Jahre 1772 trotz großer Beschädigungen hat hier der letzte Landrat von Puck, Jan Przbendowski die Kommissare des preußischen Königs angenommen. Nach der ersten Teilung Polens hat die preußische Gewalt 
Zamek w Pucku
Pó³nocny fragment pozosta³o¶ci, fot. ZeroJeden, VI 2011
das Burggelände der evangelischen Gemeinde übergeben. 1795 wurde ein Teil dieses Geländes zum privaten Eigentum. 1825 began der Ausbau, der bis 1844 dauerte. Dann hat man auf dem Ort des ehemaligen Burghofs eine evangelische Kirche gebaut.
Heute existiert auch diese Kirche nicht mehr. Sie wurde gegen die Hälfte des 20. Jh. ausgebaut. 1977 hat man hier die ersten archäoligischen Erforschungen unter Leitung von Professor Tadeusz Grabarczyk von der Universität in £ód¼ begonnen. In der letzten Dekade des 20. Jh. haben hier Mag. Martyna Milewska und Prof. Jerzy Kruppe intensiv gearbeitet. Während dieser letzten Erforschungen hat man die übrigen Burgmauern der Keller und des Erdgeschosses völlig abgedeckt. Später hat man sie aber wieder zugeschüttet. Möglich zum Erforschen war nur der westliche Teil des Burggeländes, wo das ?Alte Haus? stand. Andere Gebiete eigneten sich wegen fast zwei Jahrhunderte dauernden Erforschungen nicht dafür. Heute springen aus der Erde nur einzelne Steine vor.







Galerie

Zamek w Pucku - Pó³nocny fragment pozosta³o¶ci, fot. ZeroJeden, VI 2011 Zamek w Pucku - fot. ZeroJeden, VI 2011 Zamek w Pucku - von ZeroJeden, X 2002 Zamek w Pucku - Widok z lotu ptaka od po³udnia, fot. ZeroJeden, V 2013 Zamek w Pucku - Widok Pucka z lotu ptaka od po³udniowego-zachodu, fot. ZeroJeden, V 2013 Zamek w Pucku - Widok z lotu ptaka od po³udniowego-zachodu, fot. ZeroJeden, V 2013 Zamek w Pucku - Widok z lotu ptaka od po³udniowego-zachodu, fot. ZeroJeden, V 2013 Zamek w Pucku - Niezrealizowany projekt rozbudowy umocnieñ Pucka z 1629 roku z zaznaczonym zamkiem  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=211&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(211);return false;'>¼ród³o</a>] Zamek w Pucku - Projekt rozbudowy fortyfikacji miasta z oko³o 1640 roku wed³ug J.Wieczorkiewicza  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=211&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(211);return false;'>¼ród³o</a>] Zamek w Pucku - Plan Pucka z 1634 roku wed³ug Fryderyka Getkanta  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=377&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(377);return false;'>¼ród³o</a>] Zamek w Pucku - Rekonstrukcja domu wójta krzy¿ackiego w Pucku wed³ug M.Milewskiej, G.Zborowskiej i J.Kruppe'go  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=211&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(211);return false;'>¼ród³o</a>]
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