Polnische Burgen
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blankMa³a Nieszawka - Wersja polska

Schloss in Ma³a Nieszawka

 (Ma³a Nieszawka • Nessau • Nieszawa) 

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Ähnliche Namen Ma³a Nieszawka • Nessau • Nieszawa:    Nieszkowice (42%)

Beschreibung


DLokalizacja zamku na mapie Polskiie kleine Ruine der Burg befindet sich auf einer Anhöhe, 100 Meter vom Hochwasserschutzdamm der Weichsel und 1300 Meter nordöstlich von der Kirche in Ma³a Nieszawka entfernt. Neben der Ruine verläuft der internationale Wanderweg (Nr. E-11, blaue Markierungen) von Toruñ nach Suchatówka.
Die Anfänge der Burg sind mit der Ankunft von siedem Rittern des Deutschen Ordens unter ihrem Anführer Hermann Balk im Jahre 1230 verknüpft, um das links der Weichsel gelegene Gebiet, das dem Orden von Fürst Konrad von Masowien geschenkt worden war, in Betrieb zu nehmen. Schnell errichten die Ordensritter eine hölzerne Befestigung und bilden Verwaltungsbezirke. Als erste wurde die Komturei in Nieszawka geschaffen und die hölzerne Burg wurde zum Sitz der Komturei und des Konvents. Als erster Komtur wird ein gewisser 
Zamek w Nieszawce Ma³ej
von ZeroJeden, IV 2005
Henryk im Jahre 1250 erwähnt. Die Komturei Nieszawka umfaßte einen schmalen Landstreifen entlang der Weichsel von der heutigen Brzoza Toruñska bis zur Mündung des Baches Zielona in die Weichsel. Zu ihr gehörten die Siedlungen Stawki, Rudak, Kozibór, Ma³a Nieszawka, Wielka Nieszawka und Piaski.
Um das Jahr 1300 (einige Historiker meinen in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts) begann der Deutsche Orden mit dem Bau einer gemauerten viereckigen Burg mit einem Zufahrtstor an der Nordseite. Die Festung muß auch eine bedeutende Vorburg besessen haben, weil sich in dieser eine Mühle, eine Bäckerei, eine Brauerei, eine Badeanstalt und ein Wagenschuppen befunden haben soll. In Dokumenten aus den Jahren 1335 und 1343 wird Nieszawa als Eigentum des Deutschen Ordens erwähnt. Seit dem Jahre 1231 dehnte der Deutsche Orden sein Herrschaftsgebiet auf das Kulmer Land aus.
Die Güter des Deutschen Ordens am linken Ufer der Weichsel raubte vielen polnischen Herrschern den Schlaf, deshalb bemühten diese sich während der Friedensverhandlungen 1414 in Grabowo und 1416 in Wieluñ um 
Zamek w Nieszawce Ma³ej
Plan zamku w Nieszawie wed³ug R.Uziemb³o [Quelle]
die Rückgabe dieser Gebiete. Aber erst durch den Friedensvertrag von 1422, der am Me³no-See im Kulmer Land zwischen König W³adys³aw Jagie³³o und Hochmeister Paul von Russdorf geschlossen wurde, gab der Deutsche Orden seinen Anspruch auf. Dieser Friedensvertrag sah auch den Abbruch der Ordensburg in Nieszawa vor, der um das Jahr 1424 auch tatsächlich vollzogen wurde. Darüber hinaus verlor der Deutsche Orden alle Gebiete am linken Weichselufer. Dadurch verloren die Kreuzritter einen strategischen Ausgangspunkt für ihre Kriegszüge gegen Polen.
In den Jahren 1431-1435 besetzte der Deutsche Orden rechtswidrig die Burg ?Dybów? und auch die abgerissene Burg in Nieszawa. Möglich ist, daß in dieser Zeit eine Wehrbefestigungen der Burg wiederaufgebaut wurden. Durch den Frieden von Brze¶æ Kujawski 1435 wird das Eigentum der polnischen Krone an beiden Burgen ausdrücklich bestätigt und die Ordensritter verlassen die Festungen. Seit dieser Zeit spielte die Burg in Nieszawa (bzw. das, was nach dem Abbruch von ihr übrigblieb) keine Rolle mehr, so daß sie langsam durch weitere Beschädigung und den weiteren Abriß zur Baumaterialgewinnung verfiel.
Die dicht bewachsene Anhöhe mit der historisch gesehen ersten Ordensburg auf polnischem Gebiet ist beliebtes Forschungsfeld der Archäologen. In den Jahren 1975 bis 1980 wurden auf Initiative des Bezirksmuseums in Toruñ Ausgrabungsarbeiten durchgeführt, während der viele wertvolle Funde gesichert wurden. Dabei wurden auch Teile der Außenmauern, der Burggrabenfestigung und der Kellergewölbe der ehemaligen Burg freigelegt.
Leider gibt es in der Umgebung keine Informationstafel oder Hinweise auf die Lage der Ruine.







Galerie

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