Polnische Burgen
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blankNiedzica - Wersja polska

Schloss in Niedzica

 (Niedzica • Dunajec) 

Erwähnungen
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Ähnliche Namen Niedzica • Dunajec:    Niedzbórz (50%) Nidzica (44%)

Beschreibung


Übersetzt:

DLokalizacja zamku na mapie Polskias Dorf Niedzica gab es schon im 13. Jahrhundert und am Anfang des 14. Jahrhunderts gehörte es mit Spisz, von Magura bis Dunajec, zu Kokosz aus Brzozowica. Im Jahre 1320 verkaufte er ein Teil seines Besitztums dem Bruder Jan und seinem Sohn Michael. Unter den verkauften Gütern befand sich auch Niedzica. Es gibt keine Erwähnung über das Schloss, sodern nur über das Dorf. Daraus kann man Schluss ziehen, dass es damals noch keine Burg gäbe, oder dass Kokosz diese Festung für sich behalten hat, um die Strecke in dem Tal von Dunajec unter Kontrolle zu halten. Im Jahre 1325 wurde die Burg zum ersten Mal als Besitztum von Berzeviczy erwähnt. 1326 nahm Karl Robert die Güter von Niedzica in Beschlag und gab sie Saros Wilhelm Drugeth weiter. Wahrscheinlich hat eben dieser Saros an den höchsten Felsen des Berges das Schloss gebaut, dessen Mauern bis zum heutigen Tag 
Zamek w Niedzicy
von ZeroJeden, V 2001
stehen. Die Burg bestand aus einer unregulären Ringmauer und aus einem Wohngebäude, sog. Kamieniec, im westlichen Teil des Hofes in dem Zug der Mauern. Das Tor befand sich direkt neben dem Gebäude im südlichen Teil der Mauern. Weiter vom Tor erstreckte sich die Vorburg entlang den Mauern. Im Westen umgrenzte sie ein Erddamm.
Im Jahre 1330 verschrieb Saros Wilhelm Drugeth die Burg Niedzica und einige andere Schlösser seinem Bruder Nikolaus. 1342 wurde das Kastell zum staatlichen Besitztum und 1347 kehrte Niedzica in die Hände von Familie Berzeviczy zurück. Um die Wende des 14. zum 15. Jahrhundert hat sie die Burg ausgebaut. An der Stelle des Wasserbehälters entstand einen Brunnen. Es wurde auch ein neues Gebäude, mit einem großen gotischen Saal im südlichen Teil, neben der östlichen Ringmauer gebaut. Im nördlichen Teil, auf der Stelle des ehemaligen Wasserbehälters, befand sich eine Kapelle. Der Hof wurde mit einem Umgang verziert. Die Vorburg umkreiste die Wehrmauer mit der vierseitigen Turmeinfahrt und mit dem Vortor im Süden. Die Vorburg wurde mit einer Wehrmauer umkreist. In seinem westlichen Teil entstand eine vierseitige Toreinfahrt. Die Einfahrt in die Burg verlief durch das frühere Tor wahrscheinlich über eine Holzbrücke entlang der südlichen Mauer.
Als sich im Jahre 1412 die Burg Niedzica in den Grenzen von Ungarn befand, lohnte die Delegation von Ladislaus Jagiello 37 Tausend Schocke von Pragergroschen als Pfand für 13 Städte von Spisz, darunter auch Niedzica. 1425 gehörte das Schloss zum Besitz des Nachkömmlings von Jan Berzeviczy, Peter Schwarz aus Łomnica. Dann wurde er seinem Sohn, Jan Schwarz weitergegeben. 
Zamek w Niedzicy
von JAPCOK, VII 2002
Das Schloss von Berzeviczy muss eine starke Festung gewesen sein, weil die umliegende Gebiete in den dreißiger Jahren des 15. Jahrhunderts zweimal von den Hussiten verwüstet wurden, ohne dass die Festung Niedzica angegriffen wurde. Jan verpfändete im Jahre 1463 die Burg Emeryk Zapolya, der sie für immer nach dem Tod vom kinderlosen Berzeviczy übernahm. Dieser baute seinen Sitz und die Vorburg aus und stockte die Bebauung um einen viereckigen Turm auf. Der neue Mauernumfang umfasste die gegenwärtige Fläche. Die Vorburg wurde vergrößert. Der Weg ins Schloss führte durch einen vierseitigen Torturm, der zur südlichen Mauer zugebaut und mit Einfahrtsweg verstärkt wurde. Nach dem Tod von Stefan, der Sohn von Emeryk, gab die Witwe Zapolya Niedzica und 2000 Gulden für Likava Andreas Horvath über. Während des Bürgerkrieges in Ungarn zwischen Ferdinand Habsburg und Jan Zapolya hatte die Burg mehrere Besitzer. Im Jahre 1527 war Stefan Potturniański der Spiszlandrat. Dieser regierte im Schloss Niedzica, das schon im Jahre 1528 von der Zapolya-Armee unter der Führung von Piotr Kostka wiedererobert wurde. 1529 kam die Burg in Besitz des polnischen Magnaten Hieronim Łaski, dem Zapolya sehr dankbar für die Verhandlungen mit der Türkei war. Er setzte in Niedzica den Sitz des Landrates von Spisz ein. Im Jahre 1534 verfeindete man Zapolya und Łaski infolge verschiedener Verwicklungen. Łaski wurde dann von Gefangenschaft des Königs von Ungarn nur dank der Fürsprache von den polnischen und französischen Herscher befreit. Er nahm die Partei Ferdinands und wies aus Niedzica Minkwitz aus, der Zapolya befürwortete. Zum neuen Landrat wählte er Hieronim Bobola 
Zamek w Niedzicy
Ruiny zamku w Niedzicy na litografii Emanuela Kronbacha z 1823 roku
aus. Minkwitz eroberte die Burg nur für kurze Zeit im Jahre 1535. Bald verpfändete Łaski das Schloss dem Propst von Spisz, Jan Horvath und bis 1538 gab ihm die Burg auf die Dauer. Innerhalb stürmischer dreißiger Jahren des 16. Jahrhunderts war das Kastell teilweise auch Sitz der Räubern. Horvath erschien als ein grimmiger Herscher und musste im Jahre 1544 abdanken. Er wurde auch aus dem politischen Leben ausgeschlossen. Die Burg kam wieder in Besitz von Familie Łaski. 1575 der Sohn von Hieronim, Olbracht Łaski, verpfändete das Schloss Niedzica Andreas Balassa und im Jahre 1589 verkaufte ihn Jerzy Horvath aus Palocsa. Die mittelalterliche Festung wurde 1601 von Jerzy ausgebaut. Es wurden Mittel- und Unterburg eingerichtet, die früher die Rolle der wirtschaftlichen Vorburg spielten. Die bisherige Toreinfahrt in dem südlichen vierseitigen Turm wurde vermauert und das neue Tor entstand im Westen. Auf der Stelle der Unterburg wurden neue Wohngebäude gebaut. Die Familie Horvath hielt das Schloss in ihrer Besitz bis zum 1670 Jahr, als Stefan Horvath ein Teil der Güter von Niedzica und die 
Zamek w Niedzicy
von ZeroJeden, V 2001
Burg, infolge der Finanzprobleme, Sylwester Joanelli verpachtete. Im Jahre 1683 wurde das Schloss von den Aufständischen von Emeryk Thokoly erobert. Nach dem Niedergang des Aufstandes kam er wieder in die Hände von Familie Joanelli.
Am Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Schlosskapelle wiederaufgebaut, die früher durch Kämpfe oder Baukatastrophe zerstört wurde. Die Familie Horvath bekam Niedzica nach dem Tod von Jan Joanelli im Jahre 1776 wieder. Doch die Burg war schon so stark ruiniert, dass die Horvath in ihrem Kastell in Palocsa blieben. Erst der Brand ihres Stimmsitzes im Jahre 1817 verursachte, dass Andreas Horvath den Entschluss fasste, Niedzica statt Palocsa wiederaufzubauen. Die Renovierung fand 1821-1823 statt. Im höheren Stock des Südturmes (frühere Toranlage) wurde die Andreaskapelle eingerichtet. Die Aufbau und Modernisierung zu reprasentativen Zwecken galt für Mittel- und Unterburg. Die teils zerstörten gotischen Mauern der Oberburg wurden als eine malerische Ruine unberührt gelassen.
Im Jahre 1843 starb Ferdinand. Die Burg kam in Besitz seines Sohnes Alexander und seiner Tochter, die früher Alapi Salomon heiratete. Als das Schloss gegen Mitte des 19. Jahrhunderts durch Brand zerstört wurde, begann man dessen Aufbau. 1856 starb der letzte Männerrepräsentant der Familie von Horvath aus Palocsa, Alexander. Die Renovierung brachte dann im Jahre 1861 Alapi Salomon zu Ende. Nach der Befestigung der neuen Staatsgrenzen im Jahre 1920 kam Niedzica in Besitz Polens. Bis zum 1943 wohnte noch ab und zu die Familie von Salomon im Schloss. Es wurde jedoch nur ein Teil der Räume in der Unterburg genutzt, weil der Rest der Bebauung schon 
Zamek w Niedzicy
rys. hr. Palocsay, XVIII/XIX w.
stark zerstört war.
Gegen Ende des zweiten Weltkrieges fing man an, das einsame Schloss zu devastieren und zu zertrümmern. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Burg zum Staatsbesitztum und im Jahre 1950 bekam sie die Gesellschaft der Kunsthistoriker. Dieses Jahr stürzte infolge eines starken Sturmwindes die hundertjährige Eiche um, die vor dem Schloss stand. Nach der Sage soll sie von einer Zigeunerin angepflanzt gewesen sein, als die Burg in Besitz von Jerzy Horvath kam und soll auch das Schicksal von Familie Horvath aus Palocsa verbildlichen. Vom 1949 bis 1952 wurden Arbeiten im Schloss geführt, die die Ruine vor der Vernichtung geschützt haben. Die nächsten dreißig Jahren dauerte Arbeit an dem Wiederaufbau der Mittel- und Unterburg und an dem Restaurieren der Oberberg als eine Ruine.







Galerie

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