Polnische Burgen
Aktualität
Mitgliedsname:

Passwort:

Ich möchte heute eingeloggt bleiben

Neu anmelden
blank
blankLublin - Wersja polska

Schloss in Lublin

  

Legende
Erwähnungen
blankAusflüge (Einloggen)blanktlo

Ähnliche Namen Lublin:    Lubliniec (100%) Lubin (50%) Lubno (50%) Lubrza (43%) Lubsko (43%) Lubawa (43%) Lubiąż (43%)

Beschreibung


Übersetzt:

wLokalizacja zamku na mapie Polskiahrscheinlich schon zur Zeit von Bolesław Chrobry gab es auf der Stelle des gegenwärtigen Schlosses einen hölzernen Wachtturm. Mit Sicherheit aber gab es hier im 12. Jahrhundert die Burg, die anfangs dem Herzogsstatthalter und dann dem Kastellan gehörte. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts war diese Burg das größte Zentrum östlich von Wisła. Der erste Massivbau innerhalb der Stadt kann die Kirche sein, die wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert stammt. Man führte mehrere Kämpfe um die Burg, weil die russischen Fürsten die umliegende Gebiete in ihre Staat einschließen wollten. Nach der Beschädigungen im Jahre 1205 und dann auch im Jahre 1244 musste man die Burg befestigen. Innerhalb der Wälle wurde gegen Mitte des 13. Jahrhunderts ein sehr 
Zamek w Lublinie
von ZeroJeden, VIII 2005
großer Wehrturm erstellt, der fünfundzwanzig Meter hoch war. Sein Durchmesser betrug fünfzehn Meter und die Dicke der Mauern bis zu vier Meter. Der Turm bestand aus drei Stockwerken, die durch ein in der Dicke der Mauern eingebautes Stiegenhaus verbunden waren. Der Eingang ins Treppenhaus befand sich fünf Meter über der Erde. Außer der Funktion von dem letzten Wehrplatz diente der Turm auch als Wohngebäude. Die zwei höchsten Stockwerke wurden mit großen dekorativen Fenstern ausgestattet, durch die sehr viel Licht kam. Um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert wurde noch ein Quadratturm in der südöstlichen Ecke der Burg gebaut.
Schon am Anfang des 14. Jahrhunderts fing man an, die Wälle in die Wehrmauer umzuwandeln, die zuerst die beide Türme verband. Wahrscheinlich eben damals wurde der Quadratturm zu der Dreieinigkeitkapelle umgebaut. Zur Zeit von Kasimir der Große kämpfte Polen im Osten und eroberte Rotrussland. Als Vergeltung griffen die mit Russland verbündeten Tataren im Jahre 1341 Lublin an. Die Stadt wurde verwüstet. Doch das Schloss 
Zamek w Lublinie
Plan zamku w XVI-XVIII wieku według Bohdana Guerquina 'Zamki w Polsce' [Quelle]
selbst wurde trotz der achttägigen Belagerung nicht erobert. Der König hat die Burg sofort auf- und ausgebaut. Der Rest der Wälle wurde durch eine hohe Ringsmauer ersetzt, in deren Zug die Kapelle eingeschloßen wurde. Zu dem nördlichen Teil wurde eine sog. Judenbastei zugebaut, die außer der Mauern vorstand. Die Toreinfahrt befand sich im Westteil der Mauer. Im Süden von dem Tor befand sich ein Wohngebäude. Im Erdgeschoss gab es einige Räume und im Stock nur einen Saal. Zur Zeit der polnisch-litauischen Union wurde Lublin aus einer Festung zu einer ruhigen und friedlichen Stadt im Zentrum eines großen Staates. Mehrmals kamen hier die nach verbündetem Litauen reisenden Könige. Zur Zeit von Ladislaus Jagiello wurden kleine Bauarbeiten geführt. Im Jahre 1407 wurde die Kapelle aufgestockt. Kurz danach, im Jahre 1418 wurde sie, unter Leitung vom Meister Andreas, mit der reichen Polychromie verziert. Kasimir Jagiellonczyk besichtigte auch oft das Schloss in Lublin und berief hier den Kongress der Krone und des Litauens. Außerdem lernten hier ein 
Zamek w Lublinie
Dziedziniec zamkowy w 1914 roku
paar Jahren seine Söhne unter der Führung von Jan Dlugosz.
Im 16. Jahrhundert stieg immer mehr die Bedeutung von Lublin. Dies verursachte, dass das Schloss nicht mehr die königlichen Bedürfnisse befriedigen konnte. Vor dem Jahr 1520, zur Zeit von Sigmund der Alte, wurde die Burg ausgebaut. Damals erstellte man den Torkomplex mit einem Turm. Man stockte auch um ein Stockwerk das anliegende Fürstenschloss auf. Im Südteil der Mauer, zwischen dem Turm und dem Palast, wurde eine vierseitige Bastei gebaut. Im Untergeschoss des Schlosses befand sich das Gefängnis, im ersten Stock - die Dienststelle des Landrates, die Schatz- und andere Kammern. Das höchste Stockwerk sah man für königliche Räume vor, u.a. das Schlafzimmer, Eßzimmer und den Säulensaal. Gegen Mitte des 16. Jahrhunderts erstellte man im Nordteil des Hofes noch ein Gebäude. Es war nämlich das der Nordmauer anliegende Burgmietshaus nah von der Judenbastei, das für Burgdienststellen vorgesehen war. Die ganze Wohnbebauung des neuen Schlosses wurden mit der Renaissanceattika 
Zamek w Lublinie
Zamek w Lublinie na zdjęciu lotniczym z lat 30. XX wieku
verziert. An dem zylindrischen Turm wurde die Uhr eingesetzt.
Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts fing man an, die Burg zu vernachlässigen. Nach dem Tod von Sigmund August besichtigte der Königshof das Schloss nicht so oft. Die seit längerer Zeit nicht renovierten Mauern begannen allmählich zu zerfallen. Die prächtige aber auch stark zerstörte Residenz verlangte die Renovierung schon im Jahre 1631, als es die Abgeordneten von Lublin während des Landtages in Warschau forderten. Ladislaus IV eilte sich jedoch nicht mit der Hilfe und die geschickten Revisoren, die den Zustand des Schlosses überprüfen sollten, gaben die Ergebnisse erst im Jahre 1635 bekannt. Damals konnte ein Teil der Gebäude schon nicht mehr repariert werden. Trotz dieser Beurteilung befahl der König dem damaligen Landrat von Lublin, Nikolaus Firlej, die Residenz wiederaufzubauen. In den Jahren 1635-1642 wurde unter Leitung von Jan Cangerle wahrscheinlich fast die ganze Burg renoviert. Seit dem Jahr 1648 führte Jan Kasimir von Burg Lublin hinaus Kriegshandlungen. In den Jahren 
Zamek w Lublinie
Zdjęcie lotnicze, fot. ZeroJeden, X 2018
1655-1657 war Lublin in den Händen von den Kosaken, Moskauern, Schweden und Ungaren. In den Burg stationierten die Truppen, die die Mehrheit der Bebauung ausplünderten und zerstörten. Unbeschädigt blieb nur die Kapelle. Mehrmals noch hielten sich in den ruinierten Räumen des Schlosses die Könige: Jan Kasimir, August II und August III. Die Renovierungsarbeiten wurden jedoch nicht mehr unternommen.
Im Jahre 1743 wurden vom Landrat Jakub Zamojski die Kanzlei- und Archivgebäude auf dem Schlossgebiet gebaut und im Jahre 1773 wurde vom Landrat Wincent Potocki das Toreinfahrtgebäude für Wohnzwecke adaptiert. Mangel an Schutz der Bebauung trug zur Devastation des Schlosses bei. Nach der dritten Teilung Polens kam Lublin in die Grenzen von Österreich. Doch die neue Herrschaft sorgte für die Burg auch nicht. Benutzt war hier damals nur noch, das von Jakub Zamojski gebaute, Kanzleigebäude. Am Anfang des 19. Jahrhunderts verwendete man den Schlossberg nur als Quelle der Baumaterialien und der mittelalterliche Kalkstein war bei Straßenarbeiten gebraucht. Im Jahre 1817 wurde 
Zamek w Lublinie
Zamek w latach dwudziestych XX wieku
der Entschluss gefasst, das die Ruinen des Schlosses abgebracht werden sollten. Der Hügel sollte mit den Bäumen bepflanzt werden. Es wurde jedoch nicht realisiert.
In dem Jahren 1823-1826 wurde hier das Gefängniss gebaut. Es blieben nur die Burgkapelle und der Turm erhalten, der in den Südgefängnisflügel eingeschlossen wurde. Die mittelalterliche Bebauung wurde jedoch in den neuen Bebauungskomplex adaptiert. In der Kapelle wurden die Gemälde aus dem 15. Jahrhundert mit dem Putz verdeckt. Der Turm wurde verputzt und den kegeligen Turmhelm ersetzte man durch ein flaches neogotisches zackiges Dach. Im Laufe des 19. Jahrhunderts führte man in der Bebauung kleine Modernisierungsarbeiten.
Im Jahre 1897 fand der Maler, Joseph Smolinski, Fragmente der mittelalterlichen Polychromie, die man dann als Ganzes unter dem Putz entdeckte. In den Jahren 1917-1918 wurde die Kapelle restauriert. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges hielten die Nazis in der Burg viele große polnische Aktivisten. Nach der Befreiung von Lublin bestand das Gefängnis noch 
Zamek w Lublinie
Zamek w Lublinie na zdjęciu z 1925 roku
bis zum Jahr 1954. Dann wurde das Schloss für Kulturzwecke vorgesehen und man schaffte hier das Museum.




Zeigen auf der Karte



Galerie

Zamek w Lublinie - von ZeroJeden, VIII 2005 Zamek w Lublinie - Zamek w roku 1911 Zamek w Lublinie - von ZeroJeden, VIII 2005 Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na zdjęciu z 1925 roku Zamek w Lublinie - von ZeroJeden, VIII 2005 Zamek w Lublinie - von ZeroJeden, VIII 2005 Zamek w Lublinie - von ZeroJeden, VIII 2005 Zamek w Lublinie - von ZeroJeden, VIII 2005 Zamek w Lublinie - fot. Kazimierz Broniewski, 1913 Zamek w Lublinie - Wnętrze kaplicy na zdjęciu sprzed 1915 roku Zamek w Lublinie - Zamek na widokówce z okresu międzywojennego Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na zdjęciu lotniczym z okresu międzywojennego Zamek w Lublinie - Dziedziniec zamkowy w 1899 roku Zamek w Lublinie - Dziedziniec zamkowy w 1914 roku Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na zdjęciu z 1916 roku Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na pocztówce z 1918 roku Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na zdjęciu lotniczym z lat 30. XX wieku Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na zdjęciu lotniczym z lat 30. XX wieku Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na zdjęciu Adama Lenkiewicza z 1939 roku Zamek w Lublinie - Zdjęcie lotnicze, fot. ZeroJeden, X 2018 Zamek w Lublinie - Zdjęcie lotnicze, fot. ZeroJeden, X 2018 Zamek w Lublinie - von ZeroJeden, VIII 2005 Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na fotografii A.Gerspacha z lat 1939-45 Zamek w Lublinie - Zdjęcie lotnicze, fot. ZeroJeden, X 2018 Zamek w Lublinie - Zdjęcie lotnicze, fot. ZeroJeden, X 2018 Zamek w Lublinie - Zdjęcie lotnicze, fot. ZeroJeden, X 2018 Zamek w Lublinie - Zdjęcie lotnicze, fot. ZeroJeden, X 2018 Zamek w Lublinie - Zdjęcie lotnicze, fot. ZeroJeden, X 2018 Zamek w Lublinie - Zamek na widokówce z 1939 roku Zamek w Lublinie - von ZeroJeden, VI 2003 Zamek w Lublinie - Widok od południa, fot. ZeroJeden Zamek w Lublinie - Dziedziniec zamkowy, fot. ZeroJeden Zamek w Lublinie - fot. ZeroJeden Zamek w Lublinie - Zamek w latach dwudziestych XX wieku Zamek w Lublinie - Plan zamku w XVI-XVIII wieku według Bohdana Guerquina 'Zamki w Polsce'  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=45&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(45);return false;'>źródło</a>] Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na przełomie XVI i XVII wieku, fragment miedziorytu z dzieła Georga Brauna i Franza Hogenberga 'Civitates orbis terrarum' Zamek w Lublinie - Zamek królewski w Lublinie na litografii Adama Lerue, Album lubelskie, 1858-1859 Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na rysunku z XIX wieku Zamek w Lublinie - Panorama Lublina z zamkiem po prawej stronie, P.E.Hackert, 1830 Zamek w Lublinie - Zamek na litografii Napoleona Ordy, 'Album Widoków', Seria 8, 1882 Zamek w Lublinie - Wzgórze zamkowe w 1810 roku według rysunku L.Urmowskiego  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=24&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(24);return false;'>źródło</a>] Zamek w Lublinie - Próba rekonstrukcji zamku renesansowego, rysunek R.Jarugi z 1968 roku  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=24&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(24);return false;'>źródło</a>] Zamek w Lublinie - Zamek od strony Rogatek Lubartowskich na obrazie M.Trzebińskiego, Tygodnik Illustrowany 1866 ze zbiorów Biblioteki Instytutu Badań Literackich PAN Zamek w Lublinie - Drzeworyt, Przyjaciel Ludu 17, 1839 Zamek w Lublinie - Zamek na litografii Napoleona Ordy, 'Album Widoków', Seria 8, 1882 Zamek w Lublinie - Panorama Lublina z zamkiem po prawej stronie na litografii P.E.Hackerta z 1 połowy XIX wieku Zamek w Lublinie - Zamek w Lublinie na rysunku Jana Olszewskiego z 1904 roku
Serwis wykorzystuje technologi? cookie w celu uprzyjemnienia u?ytkowania.

Jeśli jesteś zainteresowany zakupem książek o tematyce zamkowej to zapraszam do przejrzenia biblioteczki wystawionej na sprzedaż. Zebrana kwota zasili cel charytatywny.