Polnische Burgen
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blankŁęczyca - Wersja polska

Schloss in Łęczyca

  

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Ähnliche Namen Łęczyca:    Łęczna (57%)

Beschreibung


Übersetzt:

DLokalizacja zamku na mapie Polskier Anfang des Verteidigungssitzes in Łęczyca ist nicht eindeutig erklärt. Die erste Burg vom 11. Jh. wurde nicht lokalisiert. Der Rest der späteren Burg, die im 12. und 13. Jh. funktionierte, befindet sich auf den Wiesen in der Nähe von Tum. Jan Dugosz beschrieb diese Burg als ?altertümlich? schon in der Zeit des Kampfes um die Macht zwischen den Söhnen von Władysław Herman: dem Bolesław, später Krzywousty genannt, und seinem Stiefbruder Zbigniew. Kazimierz Sprawiedliwy (der Gerechte) hat hier 1180 eine Zusammenkunft der polnischen Würdenträger organisiert. Es wurden damals viele Reformen eingeführt. Man hat die Armen in Schutz genommen, indem man bekannt gemacht hat, dass jeder, der den Armen Unrecht macht, wird von der Kirche exkommuniziert.
In der Hälfte des 13. Jh. hat Konrad Mazowiecki wahrscheinlich eine neue, größere Burg in der Nähe der Mündung des Flusses Wolica in Bzura bauen lassen. Zu der Versetzung von Łęczyca auf ihren jetzigen Ort kam es entweder im Jahre 1267, wann die Stadt ihre Rechte bekam, oder nach der Zerstörung der Stadt. Man weiß, dass Łęczyca in der zweiten Hälfte des 13. Jh. mehrmals zerstört war. 1331 haben die Ritter des Deutschen Ordens die Stadt zerstört und die Burg belagert. Władysław Łokietek kam zu spät mit seinen Truppen und die Burg wurde auch erobert und zerstört. Man hat sie auf ihrer früheren Stelle nicht wiederaufgebaut.
Die 
Zamek w Łęczycy
Zamek w Łęczycy na pocztówce z okresu międzywojennego
jetzige Burg ist wahrscheinlich in den Jahren 1357 ? 1370 entstanden. Kazimierz Wielki (der Große) ließ sie bauen, nachdem er das Fürstentum Łęczyca seinem Staat angeschlossen hatte. Gleichzeitig hat man die ganze Stadt mit Befestigungen verstärkt, indem sie das Gestalt eines Quadrats mit gerundeten Ecken bekam. Die Burg wurde zu einem Teil der Stadtmauern und besaß die südöstliche Ecke. Von der Stadt war sie durch einen Graben abgegrenzt, der mit dem Wasser aus dem Fluss Bzura erfüllt war.
Die Burg befindet sich auf einem künstlichen Damm, der 5 Meter höher als die Fläche des anliegenden Terrains ist. Ihr Plan ist einem Rechteck mit ein bisschen gebrochenen Seiten ähnlich. Alles war aus Ziegeln, ursprünglich nach dem polnischen Mustergebaut. Jetzt ist aber nicht viel von dem Uraussehen geblieben. Die Außenmauern hatten die Höhe von 10 Meter, man weiß leider nicht, wie sie bekränzt waren.
Von der Stadtseite gab es eine über dem Graben laufende Zugbrücke, die zu einem viereckigen Torturm in der westlichen Mauer der Burg 
Zamek w Łęczycy
von ZeroJeden, V 2005
führte. Die Seite dieses Turms war 10 Meter hoch, unter dem Tor gab es eine Gefängniskammer für die Armen, über dem Tor ? eine Kammer für die Wächter mit einem Fenster in Richtung der Stadt. Außerdem hatte der Turm auch eine Pforte, die den Abstieg in den Wassergraben ermöglichte.
An dem östlichen Abschnitt der Mauer befand sich das ?Alte Haus?. Es war ein Wohnturm auf dem Plan eines Quadrats mit der Seitenlänge von 15 Meter. In jedem der drei Stockwerke dieses ?Hauses? gab es drei Räume. Es unterschied sich von dem Rest der Gebäude dadurch, dass es dicckere Mauern und einen Keller hatte. Aus seinem zweiten Stockwerk konnte man wahrscheinlich auf die Außenmauern und die Stadtmauern gehen, wo ein spezieller Gehweg zumindest zur Dominikanerkirche in der nordöstlichen Ecke der Stadt führte. In der südöstlichen Ecke, an der Außenmauer hat man ein Gebäude mit zwei Stockwerken gebaut, in dem sich u.a. der ?große Raum?, ein gottischer Saal und die Rüstkammer befanden. Wegen der Schaden vom 19. Und 20. Jh. kann man aber die Größe und den Plan dieses Gebäudes nicht einschätzen. Zwischen diesem Gebäude und dem ?Altem Haus? gab es eine ?große Diele?, die 8 Meter lang, 6 Meter breit und 4 Meter hoch war. In der südwestlichen Ecke stand ein mächtiger Turm auf dem Plan eines Quadrats mit der Seitenlänge von 10 Meter. Höher überging er in ein Achteck. Die ursprüngliche Höhe dieses Turms ist nicht bekannt, interessant ist aber der Keller, der drei Stockwerke hat. Dieses Verlies erfüllte die Funktion eines Gefängnisses, wo es nur zu einer Flucht im 18. Jh. kam. Der einzige Eingang in diesen Turm befand sich auf den Außenmauern auf 
Zamek w Łęczycy
Zamek w Łęczycy na litografii Kazimierza Stronczyńskiego, 'Kazimierza Stronczyńskiego opisy i widoki zabytków w Królestwie Polskim (1844-1855)'
der Höhe des Wachegangs. Die Burg hatte noch einen kleinen Turm. Er stand an der südlichen Mauer und spielte eine wirtschaftliche Rolle. Andere Wirtschaftsgebäude, die auf dem Burghof standen, wurden nach einem Feuer außerhalb die Burgmauer versetzt.
1406 wurde die Stadt und die Burg von den Rittern des Deutschen Ordens zerstört und verbrannt, aber schon im Jahre 1409 hat hier Władysław Jagiełło das Parlament gegen sie gesammelt. Das zeugt davon, dass die Burg selbst nicht so stark beschädigt und später renoviert wurde. Nach der Schlacht bei Grunwald hat hier der König einen Teil der Gefangenen gehalten.
Die Parlamentsitzungen fanden hier noch viermals statt: 1420, 1448, 1454 und 1462. Kurz nach der letzten Sitzung kam es zu einem großen Feuer, nach dem die Burg 100 Jahre lang teilweise zestört blieb.
In den Jahren 1563 ? 1565 wurde die Festung auf Antrieb des Kastellans und königlichen Kämmerers, Jan Lutomierski, repariert und ausgebaut. Von dem Umfang des Unternehmens zeugt das Inventar vom Jahre 1564. Dort erwähnt man den Bereich der Bauarbeit und die Summe, die man für den Ausbau ausgegeben hat ? 3000 Złoty. Während der Reparierung 
Zamek w Łęczycy
von ZeroJeden, V 2005
hat man das teilweise bis heute erhaltene vierstockwerkige ?Neue Haus? gebaut, das zwischen dem Torturm und der nördlichen Mauer steht. Der Torturm wurde renoviert und bekam ein Treppenhaus an der südlichen Wand. Dem Turm wurde auch ein Stockwerk zugebaut, so dass er dem ?Neuen Haus? gleich war. Alles hat man zusätzlich mit einem Dach bedeckt. Andere Gebäude wurden auch gründlich renoviert und repariert. In dem ?Alten Haus? hat man die Fundamente ausgetauscht, ein Stockwerk angebaut und Ausgänge auf die Außenmauer gemacht. Die Diele bekam nach der Reparierung ein neues Gewölbe. Das Gebäude mit dem ?großen Raum? und der Rüstkammer bekam auch ein nächstes Stockwerk. Außerdem hat man auch den beschädigten Turm angebaut und mit Blanken bekränzt. Alle Mauern wurden noch verstärkt. Darauf hat man einen Gang gebaut, der sowohl Verteidigungs- als auch Kommunikationsfunktionen erfüllte, weil alle Burggebäude Ausgänge auf die Mauer hatten.
Gegen die Hälfte des 17. Jh. hat eine Seuche die Bewohner von Łęczyca betroffen und die Stadt selbst wurde verbrannt. Kurz danach, 
Zamek w Łęczycy
Zamek na widokówce z 1915 roku
im Jahre 1655, haben die Schweden die geschwächte Stadt besetzt. Der erste Versuch der Rückeroberung der Stadt von den Truppen von Stefan Czarniecki scheiterte. Erst die Armee des Königs Jan Kazimierz zwang die Schweden zur Kapitulation. Die Burg wurde aber damals ansehnlich beschädigt und niemand kümmerte sich dann um ihre Reparierung. Der Krieg gegen Schweden im Jahre 1703 hat nur weitere Zerstörung verursacht. Obwohl die Burg noch weiter genutzt war, verwandelte sie sich langsam in Ruine.
In der 70 ? er Jahren des 18. Jh. hat man noch die Mauern und den Turm gesichert. Später wollte die preußische Gewalt im Zusammenhang mit den Befestigungsplänen die Burg abbauen. Diese Pläne wurden aber nicht realisiert, weil die Österreicher die Stadt besetzt haben. Im 19. Jh. haben die Bewohner von Łęczyca den Baustoff aus den Ruinen genommen. Zum Glück wurde dieses Treiben nach der Übergabe der Burg der Stadtgewalt aufgehalten. Die Burg diente noch als Kaserne, man hat aber nicht daran gearbeitet. Die verwitternden Mauern wurden auch nicht 
Zamek w Łęczycy
fot. ZeroJeden, X 2014
gesichert.
Nach dem zweiten Weltkrieg interessierte man sich endlich für den Aufbau dieses in der Geschichte Polens wichtigen Objekts. Zuerst hat man hier Regionalmuseum eröffnet, dann baute man die Gebäude an der westlichen Mauer ? den Turm, den Torturm und das ?Neue Haus? wieder auf.
Laut einer Legende soll im Verlies des Burgturms ein großer Schatz der Prinzen von Łęczyca versteckt sein, der von dem Teufel Boruta bewacht wird.




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Galerie

Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, IV 2002 Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, V 2005 Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, IV 2002 Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, IV 2005 Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, V 2005 Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, IV 2005 Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, V 2005 Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, IV 2002 Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - Zamek na widokówce z okresu międzywojennego Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - fot. ZeroJeden, X 2014 Zamek w Łęczycy - fot. Wincenty Boretti, przed 1915 rokiem Zamek w Łęczycy - fot. Józef Pius Dziekoński, przed 1915 rokiem Zamek w Łęczycy - fot. Józef Pius Dziekoński, przed 1915 rokiem Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, V 2005 Zamek w Łęczycy - fot. Józef Pius Dziekoński, przed 1915 rokiem Zamek w Łęczycy - fot. Józef Pius Dziekoński, przed 1915 rokiem Zamek w Łęczycy - fot. Józef Pius Dziekoński, przed 1915 rokiem Zamek w Łęczycy - fot. Józef Pius Dziekoński, przed 1915 rokiem Zamek w Łęczycy - Zamek w Łęczycy na zdjęciu z lat 20. XX wieku Zamek w Łęczycy - Zamek w Łęczycy na pocztówce z okresu międzywojennego Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, IV 2005 Zamek w Łęczycy - Zamek na widokówce z 1915 roku Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, IV 2005 Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, IV 2005 Zamek w Łęczycy - Zamek w Łęczycy na pocztówce z 1919 roku Zamek w Łęczycy - von ZeroJeden, IV 2005 Zamek w Łęczycy - Plan według Bohdana Guerquina 'Zamki w Polsce'  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=45&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(45);return false;'>źródło</a>] Zamek w Łęczycy - Plan zamku według Tadeusza Poklewskiego i Emilii Garbarczyk 'Zamek w Besiekierach w Łęczyckiem' Zamek w Łęczycy - Rekonstrukcja rzutów trzech kondygnacji domu starego na podstawie lustracji z 1564 roku według Tadeusza Poklewskiego i Emilii Garbarczyk  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=117&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(117);return false;'>źródło</a>] Zamek w Łęczycy - Rekonstrukcja rzutu pierwszego zamku wraz z domem starym według Tadeusza Poklewskiego i Emilii Garbarczyk (I-wieża, II-brama, III-dom stary)  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=117&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(117);return false;'>źródło</a>] Zamek w Łęczycy - Plan Łęczycy z 1796 roku Zamek w Łęczycy - Drzeworyt, Przyjaciel Ludu 1835 ze zbiorów Biblioteki Instytutu Badań Literackich PAN Zamek w Łęczycy - Ruiny zamku na litografii Napoleona Ordy, 'Album Widoków', Seria 7, 1881 Zamek w Łęczycy - Rekonstrukcja zamku według Jana Salma, 'Leksykon zamków w Polsce'  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=262&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(262);return false;'>źródło</a>] Zamek w Łęczycy - Rekonstrukcja domu starego według Tadeusza Poklewskiego i Emilii Garbarczyk  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=117&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(117);return false;'>źródło</a>] Zamek w Łęczycy - Drzeworyt według rysunku Królikowskiego, Tygodnik Illustrowany 1867 ze zbiorów Biblioteki Instytutu Badań Literackich PAN Zamek w Łęczycy - Ruiny zamku w Łęczycy na rysunku Jana Olszewskiego z 1904 roku Zamek w Łęczycy - Zamek w Łęczycy na litografii Kazimierza Stronczyńskiego, 'Kazimierza Stronczyńskiego opisy i widoki zabytków w Królestwie Polskim (1844-1855)'
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