Polnische Burgen
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Schloss in Kurzętnik

 (Kurzętnik • Kauernik) 

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Beschreibung


gLokalizacja zamku na mapie Polskiegen Ende des 13. Jahrhunderts beschloß das Kulmer Domkapitel, in der Ortschaft Kurzętnik eine Burg zum Schutz der bischöflichen Güter vor Überfallen der Litauer zu errichten. So wurde auf einer die Umgebung prägenden Morändenanhöhe, an deren Fuß der Fluß Drewentz (Drwęca) verläuft, eine mächtige Festung errichtet. Als Baumaterial dienten Findlinge, an denen es bis heute in der Umgebung nicht mangelt, und Ziegeln. Der Gründriß der Wehrmauern wurde einem verlängerten Rechtseck nachempfunden. An einer der kürzeren Seiten wurde ein Wehrturm angefügt, der gleichzeitig als Wohngebäude diente. Die längeren Seiten wurden mit Bastionen versehen.
Schon bald eroberte der Deutsche Orden die Burg, für den diese ein guter Ausgangspunkt für Raubzüge in das Herrschaftsgebiet der Litauer war. Im Juli 1410 sammelten 
Zamek w Kurzętniku
Kurzętnik na zdjęciu Adama Wisłockiego z około 1920 roku
sich im Schutze der Burg bedeutende Kräfte des Deutschen Ordens unter dem Befehl des Hochmeisters Ulrich von Jungingen, die der Armee Władysław Jagiełłos den Weg versperrten. Da diese Armee ihre Flanke bedroht sah, änderte sie die Richtung ihres Marsches, was schließlich zur Schlacht bei Grunwald (von deutschen Historikern ?Schlacht bei Tannenberg? genannt) führte.
1414 eroberten die Polen den Ort Kurzętnik und auch die Festung leistete nur erfolglos Widerstand. Die Kriegswirren führten zur erneuten Einnahme der Burg durch den Deutschen Orden. Dieser rächte sich bei der Bevölkerung der Umgebung, die sich für eine Zugehörigkeit zu Polen aussprach, und zerstörte durch Brandschatzung alles, was sich nur niederbrennen ließ. Eine polnische Militäreinheit kehrte 1456 auf die Burg zurück. Die Befestigungen wurden wiederaufgebaut und Kurzętnik spielte eine wichtige Rolle als nördlicher Grenzposten. Während des Einfalls der schwedischen Armee im Jahre 1656 wurde die Burg so sehr beschädigt, daß man von einem Wiederaufbau Abstand nahm. Daher verfiel 
Zamek w Kurzętniku
dostepnew3d(NT)
von ZeroJeden, IV 2009
sie seitdem zur Ruine.
Unter der einheimischen Bevölkerung kreist die Legende, daß die Burg durch einen unterirdischen Gang mit der Festung im benachbarten Bratian verbunden war, wo auch Reste mittelalterlicher Wehrmauern erhalten geblieben sind und auf den Fundamenden des Burggebäudes eine Mühle errichtet wurde.
Neben dem deutlichen Grundriß der Befestigungen, den Resten der Mauern und der Wände der Burg sind eine Reihe von Legenden über Ereignisse lebendig geblieben, die hier vor Jahren stattgefunden haben sollen. So soll auf der Burg in Kurzętnik nach einem Kriegszug eine Prinzessin gefangengehalten worden sein. Auch ihre Mitgift, bestehend aus eine großen Menge Gold, Kostbarkeiten, Tafelgeschirr und anderen wertvollen Gütern, wurde auf die Burg gebracht und im Burgkeller verwahrt. Vor der Aufteilung der Beute schlich einer der Soldaten in den Burgkeller, um für sich etwas mehr von dem Raubgut abzuschweigen, als ihn eine mächtige zottelige schwarze Pranke ergriff und fortschleuderte. Erschrocken lief der Soldat schreiend auf den Burghof. Als weitere Soldaten 
Zamek w Kurzętniku
von ZeroJeden, VII 2006
in den Keller eilen wollten, waren die Türen, hinter denen sich die Schätze befanden, verschlossen. Als sie versuchten, die Türen aufzubrechen, stürzte vor ihnen die Decke ein und auch der Versuch, die Steine und Ziegeln wegzuräumen, war erfolglos, weil immer mehr Steine und Ziegeln herabstürzten, bis der gesamte Korridor verschüttet war. Die Schätze waren verloren und auch die Prinzessin verschwand...
Man erzählt sich noch heute im Ort, daß derjenigen, der in den Burgruinen einen wertvollen Gegenstand finde und mit nach Hause nehme, in der Nacht von der schwarzen Pranke heimgesucht würde, die ihm das Fundgut abnehme. So schütze ein geheimnisvoller Wächter die Mitgift der Prinzessin.




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