Polnische Burgen
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Schloss in Dzięgielów

  

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Beschreibung


DLokalizacja zamku na mapie Polskiie Ruine der Ritterburg liegt auf einer Anhöhe. Eine erste Burg wurde wahrscheinlich Ende des 15. Jahrhunderts errichtet, nachdem die Güter in Dzięgielów von Jan Czelo aus Czechowice erworben wurden. Die Burg blieb im Besitz der Familie Czelo bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts. Nach Beschädigungen, die sie während des Dreißigjährigen Krieges erlitt, wurde die Wehranlage durch Jan Goczałkowski in der Mitte des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Eine Erweiterung erfolgte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch Antoni Goczałkowski. Die Burg blieb fast bis zum Ende des 18. Jahrhunderts im Besitz dieser Familie, als sie von Baron Józef Beess und später von Komora Cieszyńska erworben wurde. Nach einem Brand wurde sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erneut wiedererrichtet, und zwar 
Zamek w Dzięgielowie
Plan dworu według Katalogu Zabytków Sztuki w Polsce [Quelle]
im Stile der Renaissance mit gotischen Elementen. Durch diesen Umbau verlor die Burg ihren Charakter. Die Vorderfront befand sich nun an der Westseite. Gemauert wurde das verputzte Gebäude aus Steinen und Ziegeln. Ursprünglich hatte die Anlage die Form eines unregelmäßigen Vierecks mit Innenhof. Gegenwärtig besteht sie nur noch aus drei Flügeln (der Ostflügel wurde abgerissen). An der Nordseite wurde ein rechteckiger Flügel im 18. Jahrhundert angebaut. Das Bauwerk besitzt mehrere Stockwerke und ist unterkellert. In der nordwestlichen Ecke besteht ein zweiläufiges Treppenhaus mit aufgebautem dritten Stockwerk, das vor die Mauerflucht der Hoffassade vorspringt. Von der Hofseite wird es durch drei Arkaden mit spitzbogigen Öffnungen getrennt, die auf breiten Säulen ruhen. Innen gibt es neuere Trennwände. Im Erdgeschoß gibt es einen Gang und im Westflügel eine breite Durchgangsdiele mit vier Nischen in den Seitenflügeln. In der Diele besteht ein Tonnengewölbe, im südlichen Seitenflügel ein Tonnengewölbe mit Lünetten sowie ein Zwickelgewölbe, welches auf abgeschrägten Wandpfeilern mit Kapitellen ruht. Im Nordflügel, in dem der Viehstall untergebracht war, gibt es ein Kreuzgewölbe mit Lünetten und ein Tonnengewölbe mit Schlußsteinen in Form von Rosetten. Im hinteren Teil führen Treppen ins obere Stockwerk. In der Räumlichkeit auf der linken Seite ist ein auf Gewölbebögen ruhendes 
Zamek w Dzięgielowie
Widok zamku z lotu ptaka od południa, fot. ZeroJeden, X 2012
Zwickelgewölbe vorhanden. Das umgestaltete obere Stockwerk verfügt über zwei Gänge. Im Westflügel und teilweise auch im Südflügel gibt es auf der Hofseite einen Korridor, die Räume haben Decken. Der Dachstuhl hat eine Balkendecke. In der Westfassade gibt es in unregelmäßigen Abständen Öffnungen, im Bereich des oberen Stockwerkes sind es zehn. In die Diele führt ein Tor aus dem 16./17. Jahrhundert, das noch oben spitzbogig zuläuft und mit einer Türfüllung mit Rosetten versehen ist. Über dem Tor befindet sich eine Doppelkartusche mit den Wappen Śreniaws (Goczałkowski) und Odrowążs sowie der Jahreszahl 1768. Die seitlichen Fassaden des Westflügels schließen mit einem Staffelgiebel aus dem 19. Jahrhundert ab; auf der Südseite gibt es einen kleinen Balkon, vielleicht befand sich hier früher die Latrine. In den Wänden zum Hof befinden sich mehere Tore. Ein Tor im Nordflügel stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und ist im Barockstil gefertigt. Es ist henkelförmig und besitzt einen Giebel in Form eines geschlossenen Korbbogens, in dem eine Kartusche mit 
Zamek w Dzięgielowie
von ZeroJeden, VIII 1994
den Wappen Śreniaws und Ogończyks eingearbeitet ist. Das Tor im Südflügel schließt spitzbogig nach oben ab. Im Westflügel hingegen ist das Tor rechteckig. Einige Fenster besitzen steinerne Fenstereinfassungen aus dem 17. Jahrhundert, einige mit Gesimsen. Die mit Dachpfannen gedeckten Satteldächer wurden nach einem Brand im 19. Jahrhundert errichtet.
Man dürfte keine Probleme haben, diese Burg zu finden, denn sie liegt an der wichtigsten (einzigen :) Kreuzung in Dzięgielów.
Diese Beschreibung ist dem ?Katalog der Baudenkmäler Polens? entnommen. Ich fand einen Hinweis auf die Überreste einer weiteren Burg in der Nähe, aber keiner der Einheimischen konnte mir weiterhelfen. Auch der ?Katalog? erwähnt dieses Bauwerk nicht. Nach meinen Informationen soll die Burg aus Steinen wahrscheinlich im 14. Jahrhundert erbaut worden sein, sie verfiel in den darauffolgenden Jahrhunderten allerdings zur Ruine, so daß nur noch Reste der Fundamente und der Mauern erhalten geblieben sein sollen.

Galerie

Zamek w Dzięgielowie - von ZeroJeden, VIII 1994 Zamek w Dzięgielowie - Widok z lotu ptaka od południowego-zachodu, fot. ZeroJeden, X 2012 Zamek w Dzięgielowie - Portal wjazdowy na zdjęciu z okresu międzywojennego Zamek w Dzięgielowie - von ZeroJeden, VII 2003 Zamek w Dzięgielowie - von ZeroJeden, VII 2003 Zamek w Dzięgielowie - Widok z lotu ptaka od północnego-wschodu, fot. ZeroJeden, X 2012 Zamek w Dzięgielowie - Widok z lotu ptaka od północnego-wschodu, fot. ZeroJeden, X 2012 Zamek w Dzięgielowie - Widok z lotu ptaka od południowego-wschodu, fot. ZeroJeden, X 2012 Zamek w Dzięgielowie - Widok z lotu ptaka od południa, fot. ZeroJeden, X 2012 Zamek w Dzięgielowie - Widok z lotu ptaka od południa, fot. ZeroJeden, X 2012 Zamek w Dzięgielowie - Widok zamku z lotu ptaka od południa, fot. ZeroJeden, X 2012 Zamek w Dzięgielowie - Plan dworu według Katalogu Zabytków Sztuki w Polsce  [<a href=/bibl_ksiazka.php?idksiazki=1073&wielkosc_okna=d onclick='ksiazka(1073);return false;'>źródło</a>]








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